Beschaffung Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.

 

Wärme + Strom

Wärme- und Stromkonzepte für Ihr kommunales Gebäudemanagement

Bei der Energieversorgung öffentlicher Gebäude können Umwelt und Finanzen profitieren. Deutliche Einsparungen lassen sich durch bessere Wärmeisolierung - vorzugsweise mit Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen - und gutes Energiemanagement realisieren. Aber auch die Umstellung der Heizungsanlage auf Bioenergie kann erhebliche ökologische und ökonomische Vorteile für Ihre Kommune bringen.

Besonders, wenn Sie eine oder mehrere der nachfolgenden Fragen mit 'Ja' beantworten können, sollte auch in Ihrer Kommune die Möglichkeit für eine Bioenergieanlage geprüft werden!

  1. Ist Ihre Kommune Waldbesitzer?
    Dann steht Ihnen u.U. günstiges Durchforstungsholz zur Verfügung.
  2. Haben Sie in Ihrer Kommune Sammelstellen für Holzabfälle und/oder fällt Landschaftspflegematerial an? Dann stehen Ihnen günstige Energieträger zur Verfügung.
  3. Sind in Ihrer Kommune Holz be- und verarbeitende Betriebe? Dann steht Ihnen eine weitere Quelle für Energieträger zur Verfügung.
  4. Plant Ihre Kommune Neubauten oder die Sanierung öffentlicher Gebäude? Dann sollte die Wärmeversorgung durch eine Bioenergieanlage geprüft werden.
  5. Sind in den öffentlichen Gebäuden Heizungsanlagen, die ca. 20 Jahre alt oder älter sind? Dann steht deren Erneuerung an und der Ersatz durch eine Bioenergieanlage sollte geprüft werden.
  6. Sind in Ihrer Kommune Wohnsiedlungen oder Industrie- und Gewerbegebiete, die vor 20 Jahren oder früher errichtet wurden? Dann müssen dort die Heizungen erneuert werden und es bietet sich u.U. eine Nahwärmeversorgung mit einer Bioenergieanlage an.
  7. Wird in Ihrer Kommune ein Bebauungsplan aufgestellt? Dann bietet sich die Chance, dort eine Nahwärmeversorgung auf Basis von Bioenergie vorzusehen und entsprechende Klauseln in die Satzung einzuarbeiten.
  8. Werden in Ihrer Kommune Straßen erneuert oder Erdleitungen verlegt? Dann besteht die Möglichkeit, diese Arbeiten mit dem Einbringen eines Nahwärmenetzes zu verbinden.

Im Folgenden werden wesentliche Überlegungen für den Einsatz von Energie aus Biomasse im Gebäudemanagement angesprochen.

Bei der Energieversorgung öffentlicher Gebäude können Umwelt und Finanzen von Energieeinsparungen profitieren.
Der Wertschöpfungsrechner für Kommunen gibt eine erste Orientierung bezgl. Wertschöpfungs-, Klimaschutz-und Beschäftigungseffekten.
Bei der Energieversorgung öffentlicher Gebäude können Umwelt und Finanzen von Energieeinsparungen profitieren.

Umfangreiche Informationen finden Sie auch unter:

www.bio-energie.de
www.energetische-biomassenutzung.de - Projekt "Biokommunal"
www.bioenergie.de
www.klima-kommune.de
www.100-ee.de
www.kommunal-erneuerbar.de - Wertschöpfungsrechner für Kommunen
www.biokommunal.de - Aufbau eines bundesweiten kommunalen Bioenergie-Netzwerks und Mobilisierungsmaßnahmen für einen verstärkten Einsatz von Bioenergie in Kommunen

Eine regionale Bioenergieberatung in Ihrer Nähe finden Sie im FNR Themenportal: http://www.bioenergie-portal.info

Das Bundesumweltministerium hat im Februar 2012 detaillierte Zahlen zum Ausbau der erneuerbaren Energien im vergangenen Jahr vorgelegt. Bei der Stromerzeugung konnten die erneuerbaren Energien geradezu sprunghaft zulegen und kommen nun auf einen Anteil von 20,1 Prozent im Jahr 2011 (2010: 17,1 Prozent). Dazu haben vor allem die stärkere Nutzung von Windenergie und Biogas sowie der kräftig gestiegene Solarstromanteil beigetragen.  Mit einem Anteil von 12,2 Prozent am gesamten Endenergieverbrauch, das umfasst Strom, Wärme und Mobilität, tragen die erneuerbaren Energien immer mehr zur nationalen Energieversorgung sowie zur regionalen Wertschöpfung bei. Die erneuerbaren Energien haben im Jahr 2011 rund 129 Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen vermieden, davon alleine rund 70 Millionen Tonnen durch EEG-vergütete Stromerzeugung.

InfoBlatt

Wenn Sie unser InfoBlatt bereits bestellt haben, können Sie es hier abbestellen oder Ihr Profil ändern.

Netzwerkpartner