Beschaffung Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.

 

Baumaterialien

Emissionsarme Holzwerkstoffplatten - RAL-UZ 76

  • Das verwendete Holz stammt nachweislich aus nachhaltiger Forstwirtschaft oder Altholz.[1]
  • Verbot von Holz(-fasern) aus Urwäldern (borealen und tropischen Primärwäldern).
  • Keine bedenkliche Freisetzung von Schadstoffen.
  • Frei von halogenorganischen Verbindungen.
    Weitere Informationen zur Richtlinie erhalten Sie hier

[1] Die Standards beinhalten Kriterien, deren Einhaltung eine umweltgerechte, sozial verträgliche und wirtschaftlich tragfähige Wald- oder Plantagenbewirtschaftung garantieren. Hierzu gehören u.a. die Erhaltung und Förderung der Biodiversität, der Schutz von Wasserressourcen, Böden und Ökosystemen, sowie die Achtung der Rechte von indigenen Völkern.

Mineralisch gebundene Bauprodukte - Österr. UZ-Richtlinie 39

  • Verpflichtender Mindestanteil nachwachsender Rohstoffe im Endprodukt: 40 Masse-Prozent.
  • Herstellung/ Verarbeitung: Mind. 25 Prozent des Energiebedarfs für die Produktherstellung stammen aus erneuerbaren Energieträgern (bspw. Biomasse).
    Weiter Informationen zur Richtlinie finden Sie hier
österreichisches Umweltzeichen www.umweltzeichen.at

natureplus®-Vergaberichtlinie:

RL 0000 – Basiskriterien für alle Produkte

Geltungsbereich: Bauprodukte aus nachwachsenden Rohstoffen oder aus unbeschränkt verfügbaren mineralischen Rohstoffen bzw. aus Sekundärrohstoffen.

  • Herkunftsnachweis für alle Einsatzstoffe durch den Hersteller erforderlich. Die nachhaltige Verwendung natürlicher Ressourcen ist nachzuweisen.
  •  Maximierung des Anteils an nachwachsenden und/oder umweltverträglich gewonnenen mineralischen Rohstoffen (inklusive Wasser) in den Produkten: i.d.R. beträgt der Anteil nachwachsender und mineralischer Rohstoffe am Endprodukt mind. 85 Masse-Prozent.
  • Umweltverträgliche und ressourcenschonende Gewinnung der Rohstoffe, insbes. im Hinblick auf nachwachsende Rohstoffe:
    • weitgehender Verzicht auf Pestizid-, Chemikalien- und Kunstdüngereinsatz
    • Vermeidung von Rohstoffen aus nicht nachhaltiger Plantagenwirtschaft kein Einsatz von Rohstoffen aus Raubbau (z.B. nicht zertifizierte Tropenhölzer)
    • wo möglich: breite Abstützung auf anerkannte Qualitätssysteme der biologischen Landwirtschaft
    • und der nachhaltigen Forstwirtschaft
    Weitere Informationen zur Richtlinie finden Sie hier
www.natureplus.org

natureplus-Produktgruppen-Vergaberichtlinie:

 RL0200 Holz und Holzwerkstoffe

  • Verpflichtender Mindestanteil nachwachsender Rohstoffe (lignocellulosehaltigen Fasern und Späne) bezogen auf die Trockenmasse des Produktes: 85 Masse-Prozent.
  • Bei der Verwendung von Frischholz: möglichst hoher Anteil aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Bei einem   Frischholzanteil > 25 Prozent ist für mindestens 10 Prozent davon der Nachweis nachhaltiger Forstwirtschaft durch ein Zertifikat zu erbringen.

      Hier gelangen Sie zur Richtlinie

natureplus® - Vergaberichtlinien:

In Verbindung mit:

  • Produktgruppen-Vergaberichtlinie RL0200 Holz und Holzwerkstoffe sowie
  • Vergaberichtlinie 0000 – Basiskriterien für alle Produkte
    • Verpflichtender Mindestanteil nachwachsender Rohstoffe (lignocellulosehaltige Fasern[1], holzeigenes Harz u.ä.) im Endprodukt (bezogen auf die Trockenmasse des Produktes):
    • 87 Masse-Prozent (Spanplatten für das Bauwesen)
    • 88 Masse-Prozent (poröse Holzfaserplatten mit höheren Feuchteanforderungen)
    • 90 Masse-Prozent (OSB-Platten für das Bauwesen)
    • 95 Masse-Prozent (poröse Holzfaserplatten ohne höhere Feuchteanforderungen).
    •  Verpflichtender Mindestanteil an Holz (inkl. Feuchteanteil) bezogen auf die Rohdichte des Endproduktes:
    • Einlagige Massivholzplatten: 97 Prozent
    • Mehrlagige Massivholzplatten: 94 Prozent.
    •  Mindestens 50 Masse- Prozent der eingesetzten Hölzer bestehen nachweislich aus Sekundärrohstoffen wie beispielsweise Industrierestholz oder Altholz.
    • Herkunftsnachweise für die nachwachsenden Rohstoffe erforderlich.
    • Die lignocellulosehaltigen Späne und Fasern stammen zu mindestens 80 Prozent aus einem Umkreis von 300 Lastwagen-Kilometern-Äquivalenten[2] zur Fertigungsstätte.
    • Das verwendete Holz stammt nachweislich aus nachhaltiger Forstwirtschaft

    [1] Holz, Flachs, Hanf, Stroh u. ä. nachwachsende Rohstoffe

    [2] 1 km LKW ≈ 2,5 km Bahn ≈ 27 km Frachter Übersee ≈ 4 km Frachter Binnengewässer

http://www.natureplus.de/index.php?id=113&L=2

natureplus®-Produktgruppen-Vergaberichtlinie:

RL1000 Trockenbauplatten

  • Diverse Regelungen zum Naturschutz beim Abbau nicht erneuerbarer Ressourcen und Renaturierung von Abbauflächen.
    Weitere Infos zur Richtlinie finden Sie hier

natureplus®-Vergaberichtlinien:

RL1005 zementgebundene Spanplatten

RL1006 Lehmbauplatten

RL1007 Holzwolle-Platten

In Verbindung mit

  •  Produktgruppen-Vergaberichtlinie RL1000 Trockenbauplatten sowie
  • Vergaberichtlinie 0000 – Basiskriterien für alle Produkte
  • Verpflichtender Mindestanteil mineralischer und/oder nachwachsender Rohstoffe im Produkt: 99 Masse-Prozent
  • Verbot von Bioziden und halogenorganischen Verbindungen
  • Bei der Herstellung werden spezielle ökologische Kennwerte eingehalten, u.a. dass eine definierte Strommenge pro m2 aus erneuerbaren Energiequellen (EEQ) stammt.
  • Zementgebundene Spanplatten, Holzwolle-Platten: Herkunftsnachweise für die eingesetzten Holzspäne erforderlich.
    • Förderung eines hohen Anteils von Sekundärrohstoffen wie Holzspäne aus (garantiert schadstofffreiem) Altholz.
    • Bei der Verwendung von Frischholz: möglichst hoher Anteil aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Bei einem Frischholzanteil > 25 Prozent ist für mindestens 10 Prozent davon der Nachweis nachhaltiger Forstwirtschaft durch ein Zertifikat zu erbringen.
    • Nicht einheimische (europäische) Hölzer kommen nur FSC-zertifiziert zum Einsatz.
    • Die Hölzer stammen zu mindestens 80 Prozent aus einem Umkreis von 300 Lastwagen-Kilometern-Äquivalenten zur Fertigungsstätte
www.natureplus.org

natureplus®-Vergaberichtlinie:

RL1107 – Holzspanbeton - Mantelsteine und Platten

In Verbindung mit:

  • Produktgruppen-Vergaberichtlinie RL1100 – Mauer‑ und Mantelsteine sowie
  • Vergaberichtlinie 0000 – Basiskriterien für alle Produkte

    Bei der Herstellung werden spezielle ökologische Kennwerte eingehalten, u.a. dass eine definierte Strommenge pro m2 aus erneuerbaren Energiequellen (EEQ) stammt

Erläuterung:

  • Herkunftsnachweise für die eingesetzten Holzspäne erforderlich.
  • Förderung eines hohen Anteils von Sekundärrohstoffen wie Holzspäne aus (garantiert schadstofffreiem) Altholz.
    • Bei der Verwendung von Frischholz: möglichst hoher Anteil aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Bei einem Frischholzanteil > 25 Prozent ist für mindestens 10 Prozent davon der Nachweis nachhaltiger Forstwirtschaft durch ein Zertifikat zu erbringen.
    • Nicht einheimische (europäische) Hölzer kommen nur FSC-zertifiziert zum Einsatz.
    • Die Hölzer stammen zu mindestens 80 Prozent aus einem Umkreis von 300 Lastwagen-Kilometern-Äquivalenten zur Fertigungsstätte.

natureplus®-Produktgruppen-Vergaberichtlinie:

RL1100 – Mauer‑ und Mantelsteine

Erläuterung:

  • Diverse Regelungen zum Naturschutz beim Abbau nicht erneuerbarer Ressourcen und Renaturierung von Abbauflächen

natureplus®-Vergaberichtlinie 0000 - siehe oben

natureplus®-Produktgruppen-Vergaberichtlinie:

RL0800 Putze, Mörtel und mineralische Kleber

Erläuterung: 

  •  Herkunftsnachweis für die Einsatzstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen erforderlich.
  • Diverse Regelungen zum Naturschutz beim Abbau nicht erneuerbarer Ressourcen und Renaturierung von Abbauflächen

natureplus®-Vergaberichtlinie 0000 - siehe oben

www.natureplus.org

natureplus®-Vergaberichtlinien:

RL0801 Putzmörtel für Innen

RL0803 Lehmputzmörtel

RL0804 Stabilisierte Lehmputzmörtel

RL0805 Putzmörtel für Außenanwendungen

RL0806 Wärmedämmputzmörtel

RL0807 Mauermörtel auf Kalk- und Zementbasis

In Verbindung mit

  • Produktgruppen-Vergaberichtlinie RL0800 Putze, Mörtel und mineralische Kleber sowie
  • Vergaberichtlinie 0000 – Basiskriterien für alle Produkte
  • Verpflichtender Mindestanteil mineralischer und nachwachsender Rohstoffe: 100 Prozent
  • Verbot von Bioziden und halogenorganischen Verbindungen
www.natureplus.org

natureplus®-Vergaberichtlinien:

natureplus®-Produktgruppen-Vergaberichtlinie:

RL0900 Klebstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen

Erläuterung:

  • Bei der Herstellung werden spezielle ökologische Kennwerte eingehalten

RL0901 Dispersions-Klebstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen
RL0902 Tapeten-Kleister aus nachwachsenden Rohstoffen
RL0903 Papier- und Holzleime aus nachwachsenden Rohstoffen

 

In Verbindung mit:

  • Produktgruppen-Vergaberichtlinie RL0900 Klebstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen sowie
  • Vergaberichtlinie RL0000 – Basiskriterien für alle Produkte

Erläuterung:

  • Verpflichtender Mindestanteil mineralischer und nachwachsender Rohstoffe am Endprodukt: 99 Masse-Prozent.
  • Herkunftsnachweis für die Einsatzstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen erforderlich

natureplus®-Vergaberichtlinie RL0000 - siehe oben

www.natureplus.org

IBO-Prüfzeichen für Wandbaustoffe, Bauplatten, Putze und Mörtel, Estriche

Das IBO-Prüfzeichen kennzeichnet umwelt- und gesundheitsverträgliche Bauprodukte. Es wird nur für Produkte vergeben, für die es noch keine naturplus-Vergaberichtlinien gibt.

Das IBO-Prüfzeichen für Bauprodukte basiert auf ökologischen und gesundheitlichen Kriterien, die über gesetzliche Vorgaben hinausgehen. Sie berücksichtigen den Produktlebenszyklus von der Rohstoffgewinnung bis zur Wiederverwertung.

www.ibo.at

FSC-Zertifikat

FSC 100%: kennzeichnet Produkte, die zu 100% mit Holz (oder Holzfasern) aus vorbildlich bewirtschafteten, FSC zertifizierten Wäldern hergestellt wurden.

FSC Recycled: kennzeichnet Produkte, die zu 100% aus Gebraucht- oder Restholz (-holzfasern) hergestellt wurden. Mindestens 85% stammt dabei aus Holz (-fasern) die bereits genutzt wurden (Post-Consumer Recycling), die restlichen 15% aus Materialien, die für die eigentliche Bestimmung nicht genutzt werden konnten (Pre-Consumer Recyclingmaterial).

FSC Mix: kennzeichnet Produkte, die zu mindestens 70% mit Holz (oder Holzfasern) aus FSC zertifizierten Wäldern oder Post-Consumer Recyclingmaterialien hergestellt wurden. Beimischung von anderen verantwortungsvollen Quellen ist bis zu 30% erlaubt.

Die Materialströme der FSC zertifizierten Materialien in und zwischen Unternehmen werden durch ein lückenloses System der Produktkettenzertifizierung überprüft. Die weltweit gültigen Zertifikate können unter www.info.fsc.org überprüft werden.

PEFC zertifiziert

Produktkettennachweis von Holzprodukten – Anforderungen PEFC D 1003:2010

Geltungsbereich: PEFC zertifiziert kennzeichnet Produkte, deren zur Produktion eingesetzter Holzrohstoff (oder Holzfasern) zu mind. 70 % aus  ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiger Forstwirtschaft stammt. Alle eingesetzten Rohstoffe stammen nachweislich nicht aus umstrittenen Quellen (illegaler Holzeinschlag, Umwandlung von Naturwäldern in Plantagen, genetisch veränderte Organismen, etc.).

Alle beteiligten verarbeitenden Betriebe erfüllen die Anforderungen von PEFC für die Produktionskette (Chain-of-Custody; COC).

Weitere Informationen

www.pefc.de

PEFC recycelt

Produktkettennachweis von Holzprodukten – Anforderungen PEFC D 1003:2010

Geltungsbereich: PEFC recycelt kennzeichnet solchen Holzrohstoff, der

  • vom Abfallstrom während eines Produktionsprozesses abgezweigt wird.
  • von Haushalten oder kommerziellen, industriellen oder institutionellen Einrichtungen in ihrer Rolle als Endverbraucher des Produktes erzeugt wird, welches nicht mehr für seinen Bestimmungszweck verwendet werden kann. Dieses beinhaltet auch die Rückführung von Material aus der Vertriebskette.

Mindestens 70 % Recycling-Material, d.h. maximal 30 % Frischfaseranteil


Weitere Informationen

www.pefc.de

Holz von Hier - "Besonders klimafreundliche Holzprodukte aus nachhaltiger Forstwirtschaft"

  • Das verwendete Holz stammt nachweislich aus nachhaltiger Forstwirtschaft.
  • Verbot von Holz aus Urwäldern (borealen und tropischen Primärwäldern)
  • Verbot von Holz international gefährdeter Baumarten (nach der internationalen Roten Liste von IUCN).
  • Das Holz hat überdurchschnittlich kurze Transportwege entlang der gesamten Verarbeitungskette zurückgelegt und ist damit besonders klimafreundlich.

     Hier erhalten Sie weitere Infos

www.holz-von-hier.de

InfoBlatt

Wenn Sie unser InfoBlatt bereits bestellt haben, können Sie es hier abbestellen oder Ihr Profil ändern.

Netzwerkpartner