Beschaffung Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.

 

Textile Bodenbeläge

EU-Umweltzeichen für textile Bodenbeläge

  • Verbot des Zusatzes von nachweislich gewässerschädigenden Stoffen und Zubereitungen
  • Beschränkter Einsatz bestimmter umweltrelevanter Chemikalien bei der Wollbehandlung
  • Ausschluss von gewässerschädigenden Weichmachern
  • Grenzwertvorgaben für Wasseremissionen bei der Reinigung und Behandlung von Wolle

Blauer Engel - Emissionsarme textile Bodenbeläge, RAL-UZ 128

  • Verwendete Textilien aus Naturfasern müssen die Anforderungen an Pestizide des Öko-Tex Standard 1009 Produktklasse II oder die Anforderungen der Gemeinschaft emissionskontrollierter Teppichböden e. V. (GUT) einhalten.
  • Schadstoffgeprüft auf Formaldehyd, Weichmacher und andere flüchtige organische Verbindungen.
  • Keine bedenklichen Gerüche
www.blauer-engel.de

Österr. UZ-Richtlinie 56 - Fußbodenbeläge

Grenzwertvorgaben für gewässergefährdende oder die Ozonschicht schädigende Stoffe und Gemische im Herstellungsprozess

www.umweltzeichen.at

Nordic Ecolabelling of Floor Coverings - Version 5.0

  • Verpflichtender Mindestanteil nachwachsender Rohstoffe als Faserrohstoff: 50 Prozent
  • Rohstoffanbau: In 80 Prozent der eingesetzten Textilfasern werden Biozide nur im Rahmen der Grenzwertvorgaben eingesetzt.
  • Herstellung/ Verarbeitung:
    • Grenzwertvorgaben für Wasseremissionen bei der Reinigung und Behandlung von Wolle
    • Förderung der Verwendung von Strom aus erneuerbaren Energieträgern
www.svanen.se/en

natureplus®-Vergaberichtlinie

RL 0000 - Basiskriterien für alle Produkte

Geltungsbereich: Bauprodukte aus nachwachsenden Rohstoffen oder aus unbeschränkt verfügbaren mineralischen Rohstoffen bzw. aus Sekundärrohstoffen.

  • Herkunftsnachweis für alle Einsatzstoffe durch den Hersteller erforderlich. Die nachhaltige Verwendung natürlicher Ressourcen ist nachzuweisen.
  •  Maximierung des Anteils an nachwachsenden und/oder umweltverträglich gewonnenen mineralischen Rohstoffen (inklusive Wasser) in den Produkten: i.d.R. beträgt der Anteil nachwachsender und mineralischer Rohstoffe am Endprodukt mind. 85 Masse-Prozent.
  • Umweltverträgliche und ressourcenschonende Gewinnung der Rohstoffe, insbes. im Hinblick auf nachwachsende Rohstoffe:

    • weitgehender Verzicht auf Pestizid-, Chemikalien- und Kunstdüngereinsatz
    • Vermeidung von Rohstoffen aus nicht nachhaltiger Plantagenwirtschaft kein Einsatz von Rohstoffen aus Raubbau (z.B. nicht zertifizierte Tropenhölzer)
    • wo möglich: breite Abstützung auf anerkannte Qualitätssysteme der biologischen Landwirtschaft
    • und der nachhaltigen Forstwirtschaft

RL1400 – Textile Bodenbeläge

Geltungsbereich: textile Bodenbeläge aus Tierhaaren und/oder Pflanzenfasern

  • Verpflichtender Mindestanteil nachwachsender Rohstoffe: 95 Prozent
  • Für die Hauptbestandteile sind Rohstoff-Herkunftsnachweise zu führen.
  • Rohstoffanbau:
    • Verzicht auf den Einsatz von synthetischen Pflanzenschutzmitteln und entsprechende Überprüfung der Anbaugebiete.
    • Verzicht auf synthetische Pflanzenschutzmittel mit verbotenen Wirkstoffen[1]
    • Baumwollernte garantiert ohne chemische Entlaubung
    • Bewässerung der Baumwollfelder ohne Beeinträchtigung des lokalen Ökosystems
  • Herstellung/ Verarbeitung:
    • Grenzwertvorgaben für Abwasseremissionen
    • Für die Verklebung der Schichten wird nur Naturlatex eingesetzt

[1] Als verbotene Wirkstoffe werden solche bezeichnet, die gemäß Deutscher ChemVerbotsV oder gemäß Stockholmer Konvention verboten sind (weil als POP (Persistent Organic Pollutant) eingestuft) oder die nach GefStoffV als umweltgefährlich (N) gelten.

www.natureplus.org/de/natureplus/vergaberichtlinien

Oeko-Tex® Standard 100

  • Verbot von Asbestfasern
  • Rohstoffanbau: Garantiert, dass die gesetzlich zulässigen Höchstmengen an Pestiziden (beim Anbau natürlicher Fasern), Schwermetallen und Formaldehyd weit unterschritten werden.
  • Herstellung/ Verarbeitung: keine Biozidausrüstung
www.oeko-tex.com/OekoTex100_PUBLIC/

Öko-Tex® Standard 1000

Das System des Oeko-Tex® Standard 1000 umfasst sowohl die Überprüfung der Umweltleistung textiler Betriebsstätten als auch eine Prüfung und Auditierung der umweltverträglichen Herstellung textiler Produkte.

Die Kennzeichnung wird nur als Zusatz zu einer bestehenden Kennzeichnung nach Oeko-Tex® Standard 100 vergeben. Unternehmen müssen den Nachweis erbringen, dass mindestens 30 Prozent der Gesamtproduktion bereits nach Oeko-Tex® Standard 100 zertifiziert sind.

  • Verbot von Pestiziden bei Lagerung und Transport.
  • Vorgaben zum Abwassermanagement bei der Produktion.
www.oeko-tex1000.com

Öko-Tex® Standard 100 plus

Die Zertifizierung eines Produktes mit diesem Standard garantiert, dass alle in der Produktionskette beteiligten Hersteller lückenlos den umwelt- und sozialverträglichen Anforderungen des Oeko-Tex® Standard 1000 entsprechen.

www.oeko-tex1000.com

greenline-Label der greenline GmbH

Eigenmarke der Firma greenline GmbH.

  • Anteil nachwachsender Rohstoffe: 100 Prozent (Wolle, Naturlatex, Pflanzenfarben)
  • Der zertifizierte Teppich ist kompostierbar.
www.greenline-online.de

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