Beschaffung Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.

 

Vorbildliches Handeln liegt in der Hand von (öffentlichen) Entscheidungsträgern

 

Nachhaltige Beschaffung braucht Unterstützung

Mit der Politikstrategie „Bioökonomie“ unterstützt die Bundesregierung den Wandel zu einer rohstoffeffizienten Wirtschaft, die nicht auf fossilen, sondern auf nachwachsenden Ressourcen basiert. Die Leitgedanken und Maßnahmen der Politikstrategie tragen dazu bei, einen Strukturwandel hin zu einer biobasierten Wirtschaft zu ermöglichen. Ein zukunftsfähiges Wirtschaften wird zunehmend auf einen Rohstoffmix aus nachhaltig erzeugten und nachwachsenden Ressourcen setzen müssen.

Die Politikstrategie Bioökonomie  ist eng verknüpft mit der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung und dem aktuellen „Maßnahmenprogramm Nachhaltigkeit“.

Dort wird deutlich gemacht:

„Das Leitprinzip einer nachhaltigen Entwicklung muss sich auch im Verwaltungshandeln erweisen. Hierfür spricht nicht nur die notwendige Vorbildfunktion der öffentlichen Hand; ihre Aktivitäten haben auch selbst relevante Auswirkungen auf die Dimensionen der nachhaltigen Entwicklung. Dabei gilt es, ökonomische, ökologische und soziale Aspekte gleichermaßen zu beachten."

Besonders hervorgehoben wird die Einflussmöglichkeit über den öffentlichen Einkauf.

Folglich sollten zur Beförderung dieser gewünschten nachhaltigen Entwicklungen Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen über den Weg der öffentlichen Beschaffung verstärkt am Markt bekannt und etabliert werden.

Allerdings  steckt die nachhaltige öffentliche Beschaffung noch in vielen Bereichen in den „Kinderschuhen“. Das gilt in verstärktem Maße für den Einkauf biobasierter Produkte.

Es wäre hilfreich, wenn Entscheidungsträger öffentlicher Einrichtungen an dieser Stelle  vorbildlich aktiv werden und im Dialog mit Bedarfsträgern und Einkäufern Vorgaben für den nachhaltigen Einkauf entwickeln.

So können Erfahrungen gesammelt werden und sich sukzessive eine nachhaltige Beschaffung etablieren, die für die einzelne Behörde passt. Das würde auch den Anbietern die Möglichkeit geben, sich zielorientiert aufzustellen.  

 

... macht angesichts von 17 Millionen Büroarbeitsplätzen in Deutschland das große CO2   -Minderungspotenzial durch biobasierte Produkte deutlich.

Öffentlichen Entscheidungsträgern soll damit modellhaft und anschaulich demonstriert werden, mit welchen Produkten eine biobasierte und damit klimaverträgliche Bürowelt geschaffen werden kann.

Aktuell tourt das FNR-Projekt „Nachwachsende Rohstoffe im Einkauf“ mit dem Messemodell durch Deutschland. Tourenplan

Ein Foto von Annegret Kramp-Karrenbauer, die zusammen mit FNR-Mitarbeiterinnen auf den Computerbildschirm im nachwachsenden Büro schauen.
Annegret Kramp-Karrenbauer besuchte das "Nachwachsende Büro" auf dem Kongress-Kommunal 2018, Quelle: Bernhardt Link
Gruppenfoto von Mitarbeiterinnen der FNR mit Politikern im "Nachwachsenden Büro"
Quelle: Bernhardt Link
 

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