Beschaffung Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.

 

Lacke und Lasuren

 

Blauer Engel RAL UZ 102

Schadstoffarme Lacke

Der Vielfalt an Lackrezepturen sind kaum Grenzen gesetzt. Grundsätzlich enthalten sie folgende Bestandteile: Lösemittel, Bindemittel, Farbpigmente und verschiedene Zusatzstoffe, etwa zur Konservierung oder zur Beschleunigung des Trocknens (Sikkative). Einige dieser Stoffe sind problematisch. Lacke, die mit dem Blauen Engel ausgezeichnet sind, haben im Gegensatz zu anderen Lacken einen höheren Wassergehalt und sind wasserverdünnbar. Sie enthalten somit weniger umweltschädliche Stoffe.

Vorteile für Umwelt und Gesundheit

  • strenge Anforderungen an bedenkliche Zusatzstoffe
  • geringer Lösemittelgehalt
  • frei von gesundheitsgefährdenden Weichmachern
  • Reduzierung der eingesetzten Konservierungsstoffe auf ein Mindestmaß
 

Österreichisches Umweltsiegel - Lacke, Lasuren und Holzversiegelungslacke

Der geringe Anteil an Lösungs- und Konservierungsmitteln sowie anderer Schadstoffe reduziert mögliche Gesundheitsrisiken (Ermüdung, Kopfschmerzen, Reizung der Schleimhäute) auf ein Minimum. Durch die geprüfte Gebrauchstauglichkeit sind Haft- und Kratzfestigkeit sowie Chemikalienbeständigkeit garantiert.

Trotz des geringstmöglichen Anteils an Schadstoffen soll während und nach der Verarbeitung ausreichend gelüftet werden.

Ein Anteil an nachwachsenden Rohstoffen ist kein Kriterium.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

natureplus®-Vergaberichtlinie

Vergaberichtlinie 0000 – Basiskriterien für alle Produkte

Geltungsbereich: Bauprodukte aus nachwachsenden Rohstoffen oder aus unbeschränkt verfügbaren mineralischen Rohstoffen bzw. aus Sekundärrohstoffen.

  •  Herkunftsnachweis für alle Einsatzstoffe durch den Hersteller erforderlich. Die nachhaltige Verwendung natürlicher Ressourcen ist nachzuweisen.
  • Maximierung des Anteils an nachwachsenden und/oder umweltverträglich gewonnenen mineralischen Rohstoffen (inklusive Wasser) in den Produkten: i.d.R. beträgt der Anteil nachwachsender und mineralischer Rohstoffe am Endprodukt mind. 85 Masse-Prozent.
  • Umweltverträgliche und ressourcenschonende Gewinnung der Rohstoffe, insbes. im Hinblick auf nachwachsende Rohstoffe:
    • weitgehender Verzicht auf Pestizid-, Chemikalien- und Kunstdüngereinsatz
    • Vermeidung von Rohstoffen aus nicht nachhaltiger Plantagenwirtschaft
    • kein Einsatz von Rohstoffen aus Raubbau (z.B. nicht zertifizierte Tropenhölzer)
    • wo möglich: breite Abstützung auf anerkannte Qualitätssysteme der biologischen Landwirtschaft und der nachhaltigen Forstwirtschaft
www.natureplus.org/de/natureplus/vergaberichtlinien
 

RL0700 Oberflächenbeschichtungen aus nachwachsenden Rohstoffen (Lacke, Lasuren, Öle, Wachse)

Besondere Anforderungen an:

  • Rohstoffanbau: Beschränkung von Überdüngung
  • Herstellung/ Verarbeitung: Förderung des Einsatzes erneuerbarer Energieträger bei der Fertigung der Vorprodukte und in der Produktion

    Weitere Informationen hier
 

RL0701 -Lacke und Lasuren für Holz

In Verbindung mit 

  •  Produktgruppen-Vergaberichtlinie RL0700 Oberflächenbeschichtungen aus nachwachsenden Rohstoffen (Lacke, Lasuren, Öle, Wachse) sowie
  • Vergaberichtlinie 0000 –Basiskriterien für alle Produkte
    • Verpflichtender Mindestanteil mineralischer und nachwachsender Rohstoffe: 95 Masse-Prozent.
    •  Herkunftsnachweis für alle nachwachsenden Rohstoffe erforderlich, um mögliche Hinweise auf eine Pestizidbelastung zu erhalten.
    •  Pestizid- und Schwermetallprüfung des Endproduktes und verpflichtende Einhaltung der diesbezüglich angegebenen Grenzwerte.
    • Rohstoffanbau: Beim Anbau der nachwachsenden Rohstoffe werden keine synthetischen Pflanzenschutzmittel mit verbotenen Wirkstoffen[1] verwendet.
    • Verarbeitung: Verbot synthetischer Bindemittel (z.B. Acrylate).

    [1] Als verboten werden hier die synthetischen Pflanzenschutzmittel und Wirkstoffe bezeichnet, die gemäß Deutscher ChemVerbotsV oder gemäß Stockholmer Konvention verboten (weil als POP (Persistent Organic Pollutant) eingestuft) sind und als umweltgefährlich (N) nach GefStoffV gelten.
    Weitere Informationen finden Sie hier

http://www.natureplus.org
 
 

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